Dokumentarfilme

Matera

Von der Schande Italiens zur Kulturhauptstadt

Ein Film von Christian Walther

 

Dokumentarfilm, 52min, SRF, Sternstunde Kunst

Buch und Regie: Christian Walther
Kamera: Daniel Leippert
2nd Unit: Olivier JeanRichard
Ton: Rolf Büttikofer 
Musik: Ben Jeger
Schnitt, Grading: Fränze Aerni
Tonschnitt: himex:sounddesign

Produktion: Insertfilm AG / CoProd. SRF Sternstunde Kunst

Die Höhlenstadt Matera gilt als einer der ältesten kontinuierlich bewohnten Orte Europas. Nachdem die Kleinstadt in der Basilikata in den 1950er Jahren auf Grund des Romans “Christus kam nur bis Eboli” von Carlo Levi als Schande Italiens bezeichnet wurde, ist seit einigen Jahren alles anders: Matera wird 2019 Europäische Kulturhauptstadt. Und seit dieser Entscheid gefallen ist, werden Gebäude saniert, Schulklassen aus ganz Italien durch die engen Gassen geschleppt und engagierte Freiwillige arbeiten an allen möglichen Kultur- und anderen Projekten, damit Matera über 2019 hinaus ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort bleiben wird. Ein Film über aussergewöhnliche Menschen in einer aussergewöhnlichen Stadt.

SRF Mediathek

Mediendossier

SRF1 – Sternstunde Kunst, 11. März 2018, 11:55, und 23:20 Uhr
SRF1 – Sternstunde Kunst, 6. Januar 2019, 11:55 h

aus dem Tagesanzeiger…
Der Dokumentarfilm «Matera – Von der Schande Italiens zur Kulturhauptstadt» (2018) von Christian Walther zeichnet den bemerkenswerten Wandel der süditalienischen Stadt nach. Walther beleuchtet, wie die als „Schande“ geachteten Höhlensiedlungen (Sassi) zur Europäischen Kulturhauptstadt 2019 wurden, und thematisiert die Zwangsumsiedlungen der 1950er Jahre.
  • Inhalt: Der 52-minütige Film behandelt die Geschichte Materas von der extremen Armut und der Einstufung als „nationale Schande“ nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe und der Kulturhauptstadt 2019 (Quelle).
  • Historischer Kontext: Ein Schwerpunkt liegt auf der Debatte um Carlo Levis Buch «Christus kam nur bis Eboli», das die Zustände in der Region anprangerte und zur Umsiedlung der Bewohner führte.
  • Produktion: Der Film wurde von Insertfilm Ag für Christian Walther realisiert, ein Schweizer Dokumentarfilm-Regisseur.
  • Rezeption: Der Film beleuchtet den Kontrast zwischen der früheren Elendsviertel-Reputation und dem modernen Tourismus-Boom.