Dokumentarfilme

Die Rückkehrer

Ein Film von Christian Walther

Dokumentarfilm, 30min, SRF, Sternstunde Religion

Buch und Regie: Christian Walther
Kamera: Tulik Galon
Ton / Musik: Sami Darwish Al-Kurd
Schnitt, Grading: Christian Müller, Schnittplatz
Tonschnitt, Mischung: himex:sounddesign Peter von Siebenthal

Produzent: Pedro Haldemann

Den Ort Iqrit sucht man auf heutigen Landkarten vergebens. Bis 1948 war es ein prosperierendes christliches Dorf im Norden Galiläas. Dann kam der israelische Unabhängigkeitskrieg, den Palästinenser Naqba (Katastrophe) nennen, weil sie zu Hunderttausenden ihre Dörfer und Städte verlassen mussten. Iqrit ist eines dieser Dörfer. Bis heute dürfen die Bewohner nicht zurückkehren und ihr Dorf wieder aufbauen, obwohl es mehrere Gerichtsentscheide gibt, die ihnen genau das zugestehen. Gottesdienste feiern ist ihnen jedoch erlaubt, und so pilgert an hohen Feiertagen jeweils eine Hundertschaft in die marode Kirche, die als einziges Gebäude des Dorfes nicht zerstört wurde.

Der Dokumentarfilm „Die Rückkehrer“ (Originaltitel: Les gens d’Iqrit) wurde 2016 vom Schweizer Filmemacher Christian Walther realisiert.
 
Inhalt und Hintergrund
Der 52-minütige Film thematisiert den Nahostkonflikt aus einer spezifischen, oft übersehenen Perspektive: der christlichen Minderheit in Palästina.
  • Thema: Im Mittelpunkt steht das Dorf Iqrit im Norden Israels. Es ist eines von hunderten Dörfern, die während des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948 geräumt oder zerstört wurden.
  • Protagonisten: Der Film zeigt die Bemühungen der ehemaligen Bewohner und ihrer Nachkommen, in ihr Heimatdorf zurückzukehren.
  • Produktion: Der Film  wurde von Insertfilm AG in Zusammenarbeit mit mit SRF produziert und wurde unter anderem im Rahmen der SRF-Sendung „Sternstunde Religion“ ausgestrahlt.

                                                              Poster