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Synopsis
Der Solothurner Bildhauer Schang Hutter lebt heute in Genua. Vor
über zwanzig Jahren verliess er seine Heimatstadt Solothurn, um in
Hamburg und später in Berlin zu arbeiten. Seine filigranen Holzfiguren,
aber auch Grossskulpturen im öffentlichen Raum in Hannover, Thun oder
Montreux sind Beispiele seines vielfältigen Werkes, das die Ängste der
Menschen wie auch historische Bezüge thematisiert. Für den Künstler
stehen Kunst und Politik eng zueinander. Mit seiner Eisenplastik SHOA,
die er provozierend vor den Haupteingang des Bundeshauses stellte,
verschaffte er sich vor fast zehn Jahren im Rahmen der
„Skulpturenausstellung Grauholz“ grosse Bekanntheit bei einem breiten
Publikum. Das Künstlerportrait geht der Frage nach, was den Künstler in
seinem Werk beeinflusst hat und zeigt in Momentaufnahmen wichtige
Stationen und Zäsuren seines künstlerischen Schaffens und Lebens
zwischen 1982 und 2007.
Ein Plädoyer für die Kunst, Kultur und Gesellschaft und den darin lebenden Menschen.
Anmerkung
Aus den zahlreichen Filmfragmenten, die bis heute bei uns
archiviert und eingelagert wurden, hat Ivo Kummer ein umfassenderes
Portrait mit und über Schang Hutter realisiert. Die „Momentaufnahmen“
wurden zu einem Ganzen verwoben. Die Sequenzen aus frühren Jahren
wurden teilweise noch auf 16mm Film, U-matic low-band sowie Beta SP
Kassetten im Format 4:3 gedreht. Heute präsentiert sich der Film im
Format 16:9, das Archivmaterial als Rückblick, wurde im 4:3 Format
belassen.
Erzählt wird die Geschichte mit Schang rückwärts:
Sie beginnt an seinem heutigen Wohn- und Arbeitsort Genua. Von hier aus
beginnt die „Zeitreise“ zurück in das Jahr 1982, wo Schang Hutter seine
Heimatstadt Solothurn verliess und nach Hamburg übersiedelte. Dies war
auch die Zeit, wo die seine Reise „quer“ durch Europa begonnen und sich
sein Schaffen verändert und entwickelt hat. Schang erinnert sich
an die Stationen in seinem Leben. Der Film stellt das künstlerische
Schaffen ins Zentrum. Es kommen aber keine Kunstkritiker und
Historikerinnen zu Wort – die Aussagen über das Lebenswerk kommen von
Hutter persönlich. Kunst und Politik, d.h. politische Aussagen und
Reflexionen sind untrennbar miteinander verbunden. Das fasziniert und
interessiert ihn. Die Bezüge untereinander machen das Werk aus und
stellen es gleichzeitig auch in einen aktuellen, weil zeitgenössischen
Zusammenhang.
„Schang Hutter – Bildhauer“ ist ein
Künstlerportrait, aber auch ein Zeitspiegel über die vergangenen
zwanzig Lebens- und Schaffensjahren des Bildhauers.
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Regie & Produktion: Ivo Kummer Kamera: Daniel Leippert, Simon Beer Ton: Olivier JeanRichard Montage: Fränze Aerni Beratung Montage: Hedi Bäbler Musik: Ben Jeger
Dauer: 53 min
Format: 16:9 (Archiv 4:3) Drehformat: U-matic LB&HB/SP Beta/IMX
RELEASE 2007
 IVO KUMMER Produzent / Regie
*1959, wohnhaft in Solothurn, Studium
der Germanistik, Journalistik und Kommunikationswissenschaften (Uni
Fribourg). Seit 1979 freie Mitarbeit bei Tageszeitungen, Periodika,
Radio und Fernsehen. Seit 1984 Mitglied der Geschäftsleitung
Solothurner Filmtage (seit 1989 Direktor). 1984 Werkjahrbeitrag des Kt.
Solothurn (Förderpreis). 1991 FOCAL Drehbuchseminar Frank Daniel. 1992
Produktionsleiterseminar FOCAL. 1993 Absolvent des europäischen EAVE
Filmproduzentenseminars (EU, MEDIA I). Mitglied des Swiss Film
Producers Ass. SFP; Stiftungsrat
TRIGON Film (Wettingen), Schweiz. Filmzentrum (Zürich) und
Ausschussmitglied von FOCAL (Stiftung für Weiterbildung audiovisuelle
Berufe, Lausanne). Seit 1983
Realisation und Mitarbeit bei verschiedenen Film- und
Fernsehproduktionen. Jurymitglied und Beratungen bei div. Int.
Filmfestivals. Gründungsmitglied der Insertfilm AG.
Nebst zahlreichen Off-Screen Produktionen für Institutionen, Verbände
und Unternehmungen als Autor, Regisseur oder Produzent sind u.a. auch
folgende Eigenproduktion entstanden:
Filmographie (als Autor)
1983 „So sind wir“, Dokumentarclip, 30 Minuten,
1983 „Fortfahren“, Dokumentarfilm, 47 Min. (Künstlerportrait Schang Hutter)
1988 „Schang Hutter“, Dokumentarfilm, 20 Min.
1989 „Hauptgasse 7“, Dokumentarfilm, 45 Min.
1992 „Werkportrait Gerhard Meier“, Dokumentarfilm, 15 Min.
1994 „Windwechsel und Mondnotizen“, Dokumentarfilm, 21 Min. (Künstlerportrait Jürg Tanner)
1994 „Landschaften - Paisagens“, Dokumentarfilm, 25 Min. (Künstlerportrait Mike Biberstein)
1998 „Transparance et équilibre“, Dokumentarfilm, 20 Min. (Künstlerportrait Jean Mauboules)
2007 " Schang Hutter – Bildhauer, Dokumentarfilm, 53 Min. (Künstlerportrait)
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